Impfstrategie ändern! Mitarbeiter*innen in der Kinder- und Jugendhilfe haben ein erhöhtes Risiko

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die nun erfolgte neue Priorisierung, dass Erzieher*innen, die in Kitas und Heilpädagogischen Tagesstätten beschäftigt sind mit erhöhter Priorität geimpft werden, fordert der VPK Bayern e.V. die Impfstrategie neu zu überdenken.
Mitarbeiter*innen in ambulanten Diensten und teilstationären und stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten meist in familienähnlichen Wohngruppen mit ca. 10 Klienten*innen mit unmittelbarem Körperkontakt. Dieser ist schon aufgrund der therapeutisch erforderlichen Beziehungsarbeit, wie Kerstin Kranz, Vorstandsmitglied des VPK Bayern aus eigener Erfahrung weiß,  unvermeidlich.
Aus Gründen des Kinderschutzes können diese Einrichtungen nicht geschlossen werden.

Wir wissen, dass aktuell der Impfstoff noch nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Da aber mittlerweile auch Lehrkräfte geimpft werden, fordern wir nun die Staatsregierung auf, so Max Ruf Geschäftsstellenleiter, auch unsere Einrichtungen und deren Mitarbeiter*innen in die Impfgruppe 2 aufzunehmen.

Der VPK Bundesverband hat hierzu auch eine entsprechende Presserklärung verfasst.

Weiterführende Informationen erhalten sie auch auf der Seite der Bundesregierung zum Thema Impfstrategie - https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfverordnung-1829940