Aufgaben und Ziele

Der VPK Landesverband Bayern e.V. ist einer von 12 Landesverbänden, die im Bundesverband privater Träger der Kinder- Jugend- und Sozialhilfe organisiert sind. Wir bieten auf der Grundlage des SGB VIII vielfältige Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe an. Der Verband versteht sich in erster Linie als ein gemeinnütziger Verband zur Beratung, Förderung und Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in allen Bereichen.

Als Landesverband repräsentieren wir mehr als 70 Einrichtungen der stationären, teilstationären und ambulanten Kinder- und Jugendhilfe mit über 700 Plätzen allein im stationären Bereich. Als Dachverband sind wir auch in der Kindertagesbetreuung aktiv. Private Träger sind in der Kinder- und Jugendhilfe unverzichtbar; der VPK tritt deshalb konsequent für eine Förderung von Markt und Wettbewerb ein und engagiert sich für die Privatisierung sozialer Dienstleistungen.

Der VPK tritt für kreative und engagierte Angebote im Interesse der Kinder und Jugendlichen und für einen fairen Wettbewerb zwischen den verschiedenen Leistungserbringern ein. Dazu bedarf es der vollen Gleichbehandlung und Gleichberechtigung aller Träger nach dem Sozialgesetzbuch und dem europäischen Recht.

Der VPK Landesverband Bayern unterstützt alle Einrichtungsträger, die soziales Engagement mit privatem Unternehmertum verbinden. Im VPK Landesverband Bayern sind private Träger mit ihren Unternehmen organisiert, die auf der Grundlage des SGB VIII vielfältige Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe erbringen. Der Verband ist Interessensvertreter dieser Träger gegenüber Politik und Gesellschaft. Der Verband steht für Leistung, Qualität und Transparenz. Die Selbstbestimmung und Beteiligung von Leistungsberechtigten ist ein wichtiges und auszubauendes Gut.

Aufgabe des Gesamtverbandes (Bundesverband, Landesverbände, VPE) ist die Beratung und Unterstützung aller in der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Institutionen und die Vertretung gegenüber Politik und Gesellschaft. Vorrangig soll das Bemühen um Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung junger Menschen unterstützt werden. Der Verband bietet dafür verschiedene Hilfestellungen an. Diese reichen von einer Unterstützung durch Organisationshilfen und -mittel über bundesweit organisierte Fortbildungen bis zur rechtlichen Unterstützung durch einen Vertragsanwalt und zur politischen Vertretung bei Gesetzesvorhaben oder -änderungen. Zudem ist der Verband in übergreifenden Gremien vertreten. Er unterstützt bei der Gründung von Kinder-und Jugendhilfeeinrichtungen, sowie Kindertageseinrichtungen, bei Entgeltverhandlungen mit den Kostenträgern und überall da, wo Unterstützung notwendig ist.

Der Verband will in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der öffentlichen Jugend- und Sozialhilfe die Bildung, Erziehung, therapeutische Behandlung, Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation junger Menschen fördern.

Dies geschieht vor allem durch:

  • das Angebot einer kostenfreien und unabhängigen Beratung für Hilfesuchende (Eltern und Kinder) bezüglich der Gewährung von Hilfen zur Erziehung und Maßnahmen zur gesundheitlichen Vorsorge und Rehabilitation
  • die Förderung der Weiterentwicklung der Hilfen für junge Menschen durch Publikationen, Kongresse und den Austausch wissenschaftlicher, medizinischer, rechtlicher und sozialpolitischer Informationen
  • den Erfahrungsaustausch von Einrichtungen der Jugendhilfe oder des Gesundheitswesens untereinander in den verschiedenen Regionen
  • Angebote zur fachlichen Fort- und Weiterbildung für Leitungskräfte und Mitarbeiter_innen aller Einrichtungen der jeweiligen Praxisfelder
  • Beratung von Behörden, des Gesetzgebers und sonstigen Institutionen bei der Vorbereitung und Durchführung von Gesetzen und Verordnungen.

Mit dieser Zielsetzung trägt der Verband zur Erfüllung der Leitziele des Gesetzgebers bei, nach dessen Vorstellungen die Jugendhilfe durch eine Vielfalt von Trägern und Arbeitsformen gekennzeichnet sein und deren Selbständigkeit zum Wohl junger Menschen geachtet werden soll.