Bericht von der Mitgliederversammlung des VPK Bayern 2017

Für den Vorstand berichtet Herr Koim aus dem vergangenen Jahr. Er konnte berichten, dass im Oktober 2016 als neuer Referent Herr Daniel Pohl eingestellt werden konnte. Damit ist das Team in der Geschäftsstelle komplett. Im Weiteren berichtete er von den RaLF-Sitzungen, an denen er für den Vorstand, gemeinsam mit Max Ruf teilnahm. Hier waren Schwerpunktthemen die anstehende Reform des SGB VIII und die Implementierung der Schutzkonzepte und Selbstverpflichtung der VPK Mitglieder sowie die Überlegung von einigen Landesverbänden evtl. einen eigenen VPK Tarifvertrag zu entwickeln. In Bayern werden Fortbildungen zum Thema „Schutzauftrag“ in Augsburg und Multiplikatoren-Schulungen zum Thema Jahresunterweisung; Hygienevorschriften in Buchenberg und in München angeboten.

Als Resümee kann Herr Koim für sich und seine beiden Kolleginnen Frau Kranz und Frau Zimmermann festhalten, dass sie eine stabile und professionelle Geschäftsstelle installiert haben und einen aktuell gut bestellten Verband ihren Nachfolgern hinterlassen.

Da Herr Koim und Frau Zimmermann nach langjähriger Vorstandsarbeit nicht mehr kandidieren mussten zwei neue KandidatenInnen gefunden werden.

 

Zur Wiederwahl stellte sich Frau Kerstin Kranz, ertmalig zur Wahl stellten sich Herr Jürgen Spring und Herr Bernd Sester.

Alle drei KandidatenInnen wurden gewählt und nahmen die Wahl an.

 

Wir gratulieren!

 

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Mitgliederversammlung VPK Bayern 2017 in Kloster Irsee

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet am 14./15. März 2017 im Kloster Irsee statt.

Für den Vortrag der Mitgliederversammlung am 14.03.2017 konnten wir Herrn Prof. Dr. Wiesner für den Nachmittag als Referenten zum Thema Reform SGB VIII gewinnen.

Die Mitgliederversammlung findet am 15.03.2017 ab 9:00 Uhr statt.

Die Mitglieder erhalten im Januar die Einladung zur MGV 2017 mit allen Unterlagen.

 

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Mitgliederversammlung VPK Bayern 2016 im Kloster Seeon

Am 12.03.2016 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des VPK Landesverband Bayern im Kloster Seeon statt. Die Vorstände Frau Kerstin Kranz, Frau Lissy Zimmermann und Herr Winni Koim konnten 35 stimmberechtigte Mitglieder und Gäste begrüßen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung beschloss der VPK Landesverband u.A., dass bis Ende 2018 alle Einrichtungen des VPK Bayern für ihre Einrichtungen ein individuelles Schutzkonzept zur Qualitätssicherung erstellen werden. Grundlage für diesen Beschluß ist die Vereinbarung des VPK Bundesverbands mit Herrn Johannes - Wilhelm Rörig, dem unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmssbrauchs vom Januar 2016.

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Podium 2016 in Mainz - "Moral - Macht - Mißbrauch"

Am 26.04.2016 fand in Mainz das alljährliche Podium, eine Fachtagung des VPK´statt. Thema war "Moral - Macht - Missbrauch". Der Referent Johannes-Wilhelm Rörig hielt als unabhängigerBeauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs einen fesselnde Vortrag.

Er setzet sich in seinem Vortrag u.a. mit der besonderen Bedeutung der Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe auseinander.

Ebenso spannend war das Referat von Frau Prof. Dr. Mechthild Wolff, die den Studiengang für den Fachbereich der Kinder- und Jugendhilfe an der Hochschule Landshut inne hat. Sie vertiefte in ihrem Vortrag die Bedeutung einer Kultur des Hinsehens, Redens und Handelns. Ihr Lehrgebiet ist unter anderem Kinderschutz in Institutionen.

Die Projektkoordinatorin Dr. Inken Tremel vom Deutschen Jugendinstitut in München erläuterte am Beispiel des Monitoring-Projekts zum Stand der Prävention vor sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland die Gelingensbedingungen für Schutzkonzepte in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Anschließende Podiumsdiskussion leitete der Fachreferent aus Bayern Max Ruf.

In Praxis-Workshops am Nachmittag wurden die Bedingungen und Erfordernisse für eine erfolgreiche Umsetzung von Schutzkonzepten engagiert diskutiert und anschließend vorgestellt.

Der VPK blickt auf eine rundum gelungene und erfolgreiche Veranstaltung mit 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zurück.

Die Dokumentation der Tagung erfolgt in Heft 3+4/2016 der Zeitschrift „Blickpunkt Jugendhilfe“.

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PM Unabhängige Ombudsstelle für die Kinder- und Jugendhilfe in Bayern

Stellungnahme HTKJ

Kinder haben Rechte

Statistik

für 17 000 Kinder und Jugendliche in Deutschland haben die Jugendämter im vergangenen Jahr eine akute Gefährdung festgestellt. Bei weiteren 21 000 Minderjährige erkannten die Jugendämter eine latente Gefährdung. Im Vergleich zum Vorjahr hätten sich diese Zahlen allerdings nicht verändert, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit.
Aber es gab mehr Hinweise an die Behörden: Um 8,5 Prozent gestiegen sei die Zahl der Überprüfungsverfahren zur Einschätzung des Kindeswohls, teilte das Bundesamt mit. Rund 116 000 solcher Verfahren gab es 2013 - am häufigsten von Polizei, Gerichten oder Staatsanwaltschaften angestoßen, die jeden fünften Fall (19 Prozent) meldeten. Bekannte und Nachbarn machten die Jugendämter in 14 Prozent der Fälle aufmerksam, auf Hinweise von Schulen und Kitas gingen 12 Prozent der Überprüfungen zurück, gut jeder zehnte Verdachtsfall (11 Prozent) wurde den Jugendämtern anonym gemeldet.
Die Mehrheit (67 Prozent) der von den Jugendämtern überprüften Kinder war jünger als 10 Jahre - jedes vierte Kind (25 Prozent) hatte das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet.
Etwa 6560 Kinder sind als Folge der Überprüfungen aus ihren Familien heraus und vom Jugendamt in Obhut genommen worden. Für die meisten übrigen wurden andere Hilfen wie Beratungen oder Erziehungshilfen abgerufen.
Zwei von drei Kindern, bei denen eine akute oder latente Gefährdung festgestellt wurde, wiesen der Statistik zufolge Anzeichen von Vernachlässigung auf (65 Prozent), jedes vierte für psychische Misshandlung (26 Prozent), fast ebenso viele Spuren für körperliche Gewalt (23 Prozent). Hinweise auf sexuelle Gewalt gab es in fünf Prozent der Verfahren.

Diese Zahlen werden nunmehr seit dem Jahr 2012 statistisch erfasst.

 

2013: Jugendämter führten rund 116 000 Gefährdungseinschätzungen für Kinder durch

 

WIESBADEN - Die Jugendämter in Deutschland führten im Jahr 2013 knapp 116 000 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 8,5 % mehr als bei der im Jahr 2012 erstmals durchgeführten Erhebung über Verfahren gemäß Paragraf 8a Absatz 1 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung).

 

VPK reicht Klage gegen Ungleichbehandlung ein

Ausschluss privat-gewerblicher Kindertagesstätten aus dem Fördersystem verstößt gegen das EU-Wettbewerbsrecht und den Gleichbehandlungsgrundsatz.

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Was hilft den Jungen?

Die Bildungsexperten Hannelore Faulstich-Wieland und Klaus Hurrelmann streiten über die richtigen Förderkonzepte.

Mädchen und Jungen lernen verschieden.

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